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Engelsbrücke in Rom - Ponte Sant' Angelo

Die Engelsbrücke gilt als die schönste der antiken Brücken Roms. Hadrian ließ sie als Zugang über den Tiber zu seinem Mausoleum im Jahre 136 erbauen. Die drei mittleren Arkaden sind noch originalgetreu erhalten. Die Statuen der Apostel Paulus und Petrus am Eingang zur Engelsbrücke wurden von Papst Clemens VII. in Auftrag gegeben (Mitte 16. Jh.), die zehn Engelsfiguren, die die Leidenswerkzeuge Christi tragen, von Clemens IX. Der berühmte Bernini entwarf erst 17jährig die Zeichnungen für die Engelsfiguren, die von seinen Schülern 1660 bis 1667 als Skulpturen fertiggestellt wurden.

Dekoration der Engelsbrücke

Dekoriert ist die Engelsbrücke  mit zahlreichen Büsten steinerner Engel. Die Dekoration der Engelsbrücke mit den zehn Statuen wurde allerdings erst nachtäglich angebracht. Papst Clemens VII. beauftragte die Dekoration im 16. Jh. Bildhauer Gian Lorenzo Bernini, erschuf die 10 Engel, die die Engelsbrücke noch heute zieren.

Am Beginn der Ponte Sant'Angelo sind zwei Statuen der Apostel Paulus und Petrus aufgestellt.

Hinrichtungen auf der Engelsbrücke

Eine unrühmliche Zeit für die Engelsbrücke war im 16. Jh. die Durchführung von Hinrichtungen, die ihren Gipfel darin hatte, dass die Köpfe auf der Ponte Sant'Angelo zur Abschreckung aufgesteckt wurden.

Massenpanik von 1450 auf der Engelsbrücke

Im Jahr 1450 kam es auf der Engelsbrücke zu einer folgenschweren Massenpanik, die mindestens 172 Tote forderte. Rom ist seit jeher Pilgerstadt und insbesondere in den Heiligen Jahren kommen die Pilger in Scharen aus aller Welt, um Ablass für ihre Sünden zu erhalten.

Vom Zentrum Roms auf dem Marsfeld mussten die Pilger über eine der Brücken, die jedoch für den Massenauflauf zu schmal waren. Zusätzlich behinderten Verkaufsstände ein zügiges Vorwärtskommen. Infolge der Panik einiger Tiere, Pferde und Maulesel, und des ständigen Nachrückens neuer Menschen wurden die Menschen zerdrückt und zertrampelt.

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