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Trevi-Brunnen in Rom

Der Trevibrunnen wird im Italienischen "Fontana di Trevi" genannt. Er zählt zu den beliebtesten Barockbrunnen in Rom. Die Plastiken, welche den Trevi-Brunnen zieren, stellen Neptun dar, der die unter ihm strömenden Fluten bannt. Begleitet wird Neptun am Trevi-Brunnen in Rom von den Tritonen, welche die Seepferde im Zaum halten. Der Überlieferung nach bringt es Glück, wenn man in den Trevi-Brunnen eine Münze wirft. Zahlreiche Touristen stellen sich regelmäßig an den Trevibrunnen und werfen über ihre rechte Schulter eine Münze.

Drei Münzen zum Glück - Trevi-Brunnen Legenden

Die Legende besagt: "Wirft man eine Münze in den Trevibrunnen, so wird man nach Rom zurückkehren. Wirft man zwei Münzen in den Trevibrunnen dann verliebt man sich und wirft man dann noch eine dritte Münze hinterher, so wird man die gefundene Liebe am Ende auch heiraten."

Auf diese kleine Anekdote ist der Film "Drei Münzen im Brunnen" zurückzuführen. Es ist jedem selbst überlassen, ob man den romantischen Sagen Glauben schenken möchte oder ob man es einfach als findige Idee gewitzter Kaufleute der Renaissance erachtet, welche den Trevibrunnen als attraktive Geldeinnahmequellle für Rom zu Nutze machten.

Die Geschichte des Trevibrunnen

Ursprünglich stand an der Stelle des heutigen Trevibrunnens ein einfacher Brunnen aus Stein.
Ende des 15. Jahrhunderts diente der alte Brunnen als Abschluss des Aquäduktes Aua Vergine. Papst Urban III. war es, der den Wunsch äußerte den Brunnen erweitern zu lassen. 1629 beauftragte er Bernini mit der Erstellung erster Pläne für einen aufwendigeren Brunnen.

Die Pläne Berninis wurden nie in die Tat umgesetzt. Dennoch war er der Initiator zur Verschiebung des Brunnens an die heutige Stelle gegenüber dem Qurinale, in dem Papst Urban III. zu seiner Zeit residierte. Erst 1762 ist der Trevibrunnen in seiner heutigen Gestalt vollendet wurden. Baumeister Nicola Salvi trägt den Hauptanteil der gestalterischen Arbeit. Die Neptun-Figuren entstammen der Feder Pietro Braccis.

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